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Die Pädagogik für interkulturelles Lernen

Seit 10 Jahren haben die Mitarbeiter/innen von Une Terre Culturelle Anwendungsmethoden und eine adaptierte Pädagogik für interkulturelle Begegnungen ausgearbeitet.
Die Arbeit des Vereins hat seit 1992 mehr als 90 Zusammentreffen in Europa, Nordafrika, dem Mittleren Osten und Südamerika ermöglicht.
Aus diesen Erfahrungen haben wir unsere Pädagogik elaboriert und für internationalen Austausch spezialisiert.

Bei jeden Treffen kreieren wir eine förderliche Umgebung für ein wirksames und beiderseitiges interkulturellen Lernen zwischen den Teilnehmern („von Andersartigkeit lernen“, „sich selbst kennen um die anderen besser zu kennen“). Deswegen erarbeiten wir unser Programm nach folgenden Rahmenbedingungen:

- Verbale und non-verbale Übungen für Kommunikation, Kontakt und Vertrauen.
- Methoden zur Entschlüsselung und Decodierung sowie interkulturelle Übungen zur Förderung des Wissens unserer eigenen und anderer Kulturen.
- Sprachanimationen und Spiele zur Sensibilisierung der Teilnehmer/innen für den Spracherwerb.
- Diskussionen und Treffen mit lokalen Akteuren, die in Bezug zum Seminarthema stehen.
- Workshops zur Benutzung dieser Methoden in dem Arbeitsalltag der Teilnehmer.
- Projektbesuche bei Vereinen, die den Teilnehmer/innen die Möglichkeit geben, Kontakte mit Lokalpartnern zu knüpfen, um neue Jugendprojekte zu planen (Multiplikatorenrolle).

 

Franco-German Youth Exchange
Berlin

Die Sprachbarriere

Eine der Hauptschwierigkeiten aber auch ein Hauptanreiz für die europäischen Begegnungen, ist die Kommunikationsmethode zwischen den Teilnehmern verschiedenster Kulturen und Sprachen. Es liegt auf der Hand, dass optimale Synergien während des Austauschs durch die Kommunikation unter den Teilnehmer/innen erreicht werden.
Während der Arbeitszeit betreuen Dolmetscher die Übersetzung, sodass sich alle in ihrer Muttersprache geschickt ausdrücken können. In der Freizeit stützen sich die Teilnehmer/innen auf ihre eigenen Sprachkenntnisse und benutzen manchmal eine dritte Sprache, wie etwa Englisch.

 

Die Vorbereitungsarbeit mit den Teilnehmer/innen

Ein paar Monate vor der Begegnung beginnt das Betreuerteam mit der Rekrutierung der Teilnehmer/innen. Von der Projektdefinition bis zum endgültigen Programm bedarf es viel
Vorbereitungsarbeit. Denn es geht darum, ein adaptiertes Programm anzubieten, das die pädagogischen Ziele ebenso erfüllt wie die Erwartungen der Teilnehmer.

   

Die Arbeit innerhalb des Pädagogikteams

Vorbereitungstreffen zwischen den Betreuern der jeweiligen Länder werden organisiert, um die Arbeitmethoden anzugleichen. Diese Sessions bieten die Möglichkeit, ein endgültiges Programm zu entwickeln, das alle Gruppenerfordernisse erfüllt. Sie geben dem Team auch einen Anlass den Ort zu entdecken, wo der zukünftige Austausch stattfinden wird (Übernachtung, Arbeitsraum, Stadt). Sie sind außerdem eine wichtige interkulturelle Lernmöglichkeit für die Mitglieder des pädagogischen Teams.

Für das Pädagogikteam beruht die Vorbereitungsarbeit auf der Verfeinerung und Adaption von Arbeitmethoden, die solch einem Austauschkontext entsprechen.
Für die Teilnehmer/innen sind die daraus resultierenden Schulungen notwendig, um eine adäquate Umgebung für interkulturelle Austauscherfahrungen zu kreieren.

Franco-German-Macedonian Social Workers Training
March 2006 - Tetovo

 
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