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Das internationale Mobilitätsprojekt als Mittel
der lokalen Sozialentwicklung
Eine
der größten Sorgen bei der Beobachtung von lokalen
Sozialentwicklungsgrundlagen, stellt die adäquate Sozialkohäsion
zur Förderung von Synergien zwischen Einwohnern, sozialen
Akteuren und lokalen Vereinen dar. Allerdings bedrohen heutzutage
Individualismus und Konsumdenken die Grundwerte des Zusammenlebens.
Die Instabilität von sozialen Beziehungen Identität
und Wirtschaft verdammen die Sozialeinrichtungen zur Unfähigkeit,
sofern die Gesellschaft ihre Integrationskraft nicht wiedererlangt.
Das
interkulturelle Lernen durch Projekte der internationalen Mobilität
ist ein probates Mittel, um gegen die Prekarität der Identität
und sozialer Beziehungen zu kämpfen. Wir beabsichtigen
mit unseren Initiativen soziale Akteure und Einwohner eines
bestimmten Gebiets zusammenzubringen, die Idee Staatsbürgerschaft
zu fördern, Zusammenarbeit und Solidarität zu unterstützen
und gegen soziale Ausgrenzung zu kämpfen. Wir möchten
interkulturelles Lernen, Empathiefähigkeit und den Dialog
zwischen Menschen mit verschiedenen gesellschaftlichen, sozialen
und kulturellen Hintergründen fördern.
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Franco-German-Algerian Social Workers Training- August 2001 -
Bejaia
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Die
interkulturelle Vorgehensweise der internationalen Mobilitätsprojekte
besitzt dynamisierendes Potenzial . Diese Projekte geben den
Jugendlichen, den Sozialarbeitern und den Fachkräften
die Möglichkeit, ihre beruflichen und persönlichen
Erfahrungen in internationalem Kontext gegenüberzustellen.
Deshalb hat der Austausch auch wichtige Auswirkungen auf lokaler
Ebene. Globales Denken und lokales Handeln werden so gefördert.
Mit
dieser Erfahrung jenseits des Alltagslebens, können die
Jugendlichen eine neue Offenheit entdecken und die neue positive
geistige Verfassung in ihr lokales soziales Leben einbringen.
Durch den Erfahrungsaustausch und die Entdeckung neuer Pädagogik
(interkulturelle Bildung), weiten die Sozialarbeiter ihr Wissen
auf lokalem Niveau aus, und fördern innovative und kreative
Projekte der sozialen Entwicklung. Sie partizipieren so an
der Veränderung der Gebiete und sind in der Lage, auf
die spezifischen Probleme dieser kosmopolitischen Räume
zu antworten.
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Die
Unionsbürgerschaft fördern
Neben
der Initiative von interkulturellem Austausch wollen wir mit
Mobilität der jungen Bürger die Unionsbürgerschaft
fördern und gegen soziale Ausgrenzung kämpfen.
Heute
steckt der europäische Einigungsprozess in der Klemme und
wir wünschen uns, dass die Jugend über die Möglichkeiten
verfügt, eine aktive Rolle im Aufbau der Unionsbürgerschaft
und der europäische Identität einzunehmen. Wir wollen
die Möglichkeiten für Dialog und Austausch zwischen
Menschen mit verschiedenen gesellschaftlichen, ökonomischen
und kulturellen Hintergründen fördern. Der europäische
Einigungsprozess und die Globalisierung soll kein weiterer Ausgrenzungsfaktor
werden.
Nach
dem Beispiel von Jugendentwicklungsprojekten basieren auch die
Projekte von Une Terre Culturelle auf dem Zusammenbringen von
Menschen verschiedener Länder, um das Gemeinwohl zu schaffen.
Die Ergebnisse sind vielleicht weniger sichtbar, aber diese
Initiativen erlauben unsere Gesellschaft fortzuschreiten, sowohl
auf lokaler als auch internationaler Ebene.
Durch
die Zusammenarbeit und das gegenseitige Verständnis können
wir ein stärkeres Europa und eine wohlhabendere Welt schaffen.
Wir wollen unseren Beitrag daran leisten, die Vorurteile und
Diskriminierungen, die unsere moderne Gesellschaft verderben,
zu Fall zu bringen.
Die
Wechselseitigkeit ist das Ideal der sozialen Beziehungen, so
dass das Motto unsere Austausche lautet « Ich komme zu
dir, um deine Kultur, deine Geschichte, deine soziale Realität
zu entdecken, und du kommst auch zu uns, um unsere Realität
zu entdecken… Ich lehre dich was ich weiß und du
lehrst mich was du weißt. Somit kenne ich mich besser,
kennst du dich selbst besser und wir verstehen einander besser
».
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Franco-German-Turkish
Social Workers Training
June
2006 - Marseille
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Ein
Mittel der lokalen Sozialentwicklung
Die
Austauschprojekte geben Jugendlichen und Sozialarbeitern die Chance,
ihre berufliche und persönliche Erfahrung innerhalb eines
internationalen Kontexts zu konfrontieren. Folglich haben sie
eine starke Auswirkung auf lokales Leben.
Mit
dieser Erfahrung außerhalb des Schullebens, können
die Jugendliche ihren Horizont erweitern. Sie teilen diese Erfahrung
anderen mit und zwar in einer neuen positiven Geisteshaltung,
die von Verantwortung und Initiative zeugt.
Durch
Erfahrungsaustausch und der Entdeckung neuer Lernmethoden bringen
die Sozialarbeiter ihr erworbenes Wissen auf lokaler Ebene in
innovative und kreative Projekte ein. So tragen sie zur Entwicklung
ihrer Viertel bei und sind in der Lage, auf die spezifische Problematik
multikultureller Stadtteile zu reagieren.
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Die
allgemeinen Ziele
Die
Weltgewandtheit unterstützen und Vorurteile zerschlagen.
Entdeckung von anderen
Kulturen und ihre sozialen Realität.
Förderung von Mobilität
für die Jugend in Europa und im Mittelmeergebiet.
Erfahrungsaustausch zwischen
sozialen Akteuren.
Förderung der Unionsbürgerschaft.
Pädagogikausbildung
für interkulturelles Lernen.
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Die
operativen Ziele
Ein
internationales Netzwerk von Strukturen und Organisationen
aufbauen, welche in den multikulturellen Stadtteilen unserer
verschiedenen Länder intervenieren.
Eine Multiplikatorenrolle
einnehmen
An den Problematiken
von Vorstädten in interkulturellem Kontext arbeiten.
Kreation innovativer
Methoden für die lokale Entwicklung benachteiligter Stadtteile.
Ausbildung für
interkulturelle Methoden (non verbale Kommunikation, aktive
Pädagogik, Sprachanimation)
Gemeinsame Projekte
mit Bürgern verschiedener Länder realisieren.
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| Kontakt
Rés
Floralies bt D2
93 bd Barry
13013 Marseille
04
91 06 63 18
06 82 35 57 07
utc.info@gmail.com
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