Seit
mehreren Jahren fördert das DFJW deutsch-französische
Austausche für Jugendliche aus benachteiligten Vierteln,
die häufig und aus verschiedenen Gründen von diesen
Möbilitätsprogrammen ausgeschlossen sind. Jedoch ist
diese Offenheit gegenüber dem "Anderen" grundlegend
für den Prozess der Identitätsbildung, der einen bewußten
Bürger anstrebt, welcher sich seiner eigenen Prägung
bewusst und offen für Vielfältigkeit ist.ty.
Wir
sollten nicht vergessen: „Jeder glaubt die Welt so zu
sehen wie sie ist, weil jeder glaubt, dass die Welt so ist,
wie er sie sieht.“ Dennoch: an Interkulturalität
zu glauben, bedeutet festzustellen, dass es möglich ist,
sich ebenso mittels des Wissens und der Praktiken seiner eigenen
Kultur wie auch der Kultur der Anderen zu entwickeln.
Diese
Ausbildungen richten sich an Gruppenleiter, Sozialarbeiter und
Fachkräfte aus dem Vereinsbereich, die in benachteiligten
Vierteln oder mit Jugendlichen aus diesen Gebieten arbeiten.
Wir
haben diese Ausbildungen entwickelt, um den zukünftigen
Gruppenleitern von internationalen Austauschen Werkzeuge und
Kenntnisse zu vermitteln, welche zum Aufbau solcher Projekte
notwendig sind. Wir glauben, dass sich die Teilnehmer durch
das Erleben einer interkulturellen Begegnung den entscheidenden
Herausforderungen besser bewusst werden, welche während
dieser Austausche stattfinden.